Website wieder da!

August 21st, 2013 by Tim

Nach einer ungeplanten Auszeit seit letztem Mittwoch ist der Web Montag seit eben wieder online.

Viel Spaß mit den nächsten Events!

Web Montag wird Fünf!

November 8th, 2010 by Tim

Danke and alle Teilnehmer, Veranstalterinnen, Präsentatoren, Startups, Sponsoren, Follower, Fans usw. usw.

Glückwunschbekundungen bitte in den Kommentaren.

Web Montag Stuttgart No 12

March 5th, 2010 by Der MfG

Nachdem am letzten Web Montag Stuttgart erstaunlich viele da waren, waren wir diesmal nur acht. Da wir auch so wenige waren bekam jeder Anwesende spontan eine DVD mit Studentenproduktionen der HdM geschenkt.

Am Anfang haben wir zwei Filme gesehen, die Studenten an der HdM produziert haben.

Dirk Haun war der erste Referent. Sein Thema war der Google Summer of Code. Das ganze ist eine Initiative von Google für Studenten und für Open Source, ganz nach dem Motto „flip bits, not burgers“. Studenten sollen gegen Bezahlung programmieren statt Burger zu braten. Ein Ziel ist es Studenten zur Open Source Entwicklung zu motivieren, es soll aber kein Recruting- Programm sein.
Google wählt die Open Source Organisationen aus und bezahlt die Studenten, Open Source Orgs stellen Mentoren, Projektideen und entscheiden ob das Projekt erfolgreich wird. Google Summer of Code gibt es nun schon das sechste Jahr in Folge. Es wird von zu Hause aus programmiert, man muss nirgendwo hinreisen.
Liste der Organisationen gibt es ab 18. März.
Studenten können sich direkt bei den Open Source Organisationen bewerben zwischen dem 29. März und 9. April.
Die Coding Period (für deutsche Studenten nicht wirklich optimal) ist vom 24. Mai bis 16. August.

Zusammengefasst:
Google gibt Geld für Open Source orgas, Studenten proggen für open source Oragnisationen, Studenten bekommen Reputation.
Socghop.appspot.com

Jakob Schröter hielt nochmal seinen Vortrag über Client Side Performance Optimasations. Diesen Vortrag hat er schon am Social Network Day an der HdM gehalten. Ein sehr guter Vortrag in dem es darum geht was man tun kann, damit die Seite die man betreut, schneller geladen wird.
Hier die Slideshow mit Audio-Vortrag

Prof. (Dr.) Uwe Schulz referiert darüber wie die das CMS Zope mit der HdM-Website als Beispiel. Zope ist Open Source und nicht so weit verbreitet. 2002 wurde die Website mit Zope realisiert als Studentisches Projekt. Zur Zeit liegen bereits 20.000 einzelne Seiten auf dem Server. Es steckt viel Technik und dynamische Elemente in der HdM Seite: persönliche Stundenpläne, Akkreditierung von Studiengängen, Evaluation von Lehrveranstaltungen. Die Vorteile von Zope sind, dass man nicht unbedingt programmieren können muss um dynamische Elemente zu erstellen. Alle Inhalte liegen in einer Datenbank was natürlich Vorteile beim Backup hat. Zope ist sehr stabil, skalierbar und hat eine gute Anbindung an MySQL, LDAP. Besonders gut findet er die „Undo“-Funktion mit der man über eine interne Versionsverwaltung echt weit zurück um Einstellungen und Änderungen rückgängig zu machen.
Die Nachteile sind, dass Zope nicht sehr bekannt ist, man muss einen aus Sicherheitsgründen mit einem Apache arbeiten und wenn man mal bei Zope ist, ist der Umstieg auf andere Umgebungen relativ schwierig.
Dynamische Inhalte können mit Page Templates, DTML oder Python realisiert werden, d.h. man kann für dynamische Inhalte Code erzeugen, kann es aber auch anders lösen. Es muss also niemand zwingend programmieren können um mit Zope zu arbeiten.

Der nächste Web Montag Stuttgart wird wohl am 7.Juni 2010 stattfinden. Ort ist gerne wieder die HdM, wer aber einen zentraleren Ort weiß, darf das gerne in die Hand nehmen und im Wiki veröffentlichen.

Web Montag No 12 in Stuttgart – 1. März 2010

February 18th, 2010 by Der MfG

Am 1. März findet wie geplant wieder ein Web Montag in Stuttgart statt. Treffpunkt ist die HdM (Hochschule der Medien, Nobelstr. 10, Vaihingen (Campus Uni Stuttgart)) im Aquarium (Raum 056). Bis jetzt gibt es nur einen Vortrag, was sich hoffentlich bald noch ändert.
Es wäre gut wenn ihr in euren Blogs dafür Werbung machen könnt, bis die Leute wieder eigenständig im Wiki nachschauen (bitte auch, wenn ihr nicht kommen könnt aber den Web Montag gut findet).

http://webmontag.de/location/stuttgart/index

WM Stuttgart No. 11 – The resurrection: REVIEW

November 30th, 2009 by Der MfG

Nach einer langen Zeit der Abstinenz des Stuttgarter Web Montags wurde er am 23. November quasi wiederbelebt. Der Web Montag fand in der Hochschule der Medien (HdM) statt. Nach kleinen Startschwierigkeiten konnten wir mit dem ersten Vortrag beginnen.

Michael Raith, ein Medieninformatik Bachelor Student von der HdM stellte im ersten Vortrag Feed it vor. Dieses Firefox-Plugin ist im Rahmen der Projekte im Studiengang Medieniformatik entstanden im Sommersemester 2009. Die Motivation für dieses Plugin war der Umstand dass es einige Seiten im Web gibt, von Clubs, Bars und Lounges, die eben keinen RSS-Feed für spezielle Aktionen und Partys anbieten. Da dann vor dem Wochenende dieses Ansurfen jeder Seite umständlich ist, kam er auf die Idee einfach ein Firefox-Plugin zu bauen um von solchen Seiten eben einen persönlichen RSS-Feed zu erzeugen. Bei seinem Vortrag ist er erst auf die Thematik des RSS eingegangen und hat am Schluss noch erklärt wie man sein Plugin eben benutzt.
http://feedit.mi.hdm-stuttgart.de/

Der zweite Referent war Harald Amelung, der uns das neue Konzept ‘Coworking‘ vorgestellt hat.
Es handelte sich hie nicht um einen technischen Vortrag sondern es wurde hier eine völlig neue Art zu Arbeiten vorgestellt. Speziell richtet sich coworking vor allem an Freelancer und Einzelkämpfer die dann doch mal ein Projekt in einer kleinen Gruppe durchführen müssen bzw wollen. Durch coworking sollen diese Freelancer zusammenfinen wie z.B. der Webanwendungsentwickler und der Webdesigner aber auch Berufsgruppen die sich nicht direkt in der IT zu Hause fühlen. Man findet sich um z.B. das nächste Projekt gemeinsam zu stemmen. Natürlich können sich auch größere Gruppen bilden. Ein Problem an dieser Stelle stellt dann oft der nicht vorhandene Arbeitsplatz dar. Viele Freelancer arbeiten von zu Hause aus. Auch hier soll coworking eine Lösung bieten, so dass es in einer Stadt ein Gebäude, eine Wohnung eine Büro gibt in dem man sich für kurze Zeit oder auch mal eine Woche oder so einmieten kann. Hier gibt es ein großes Vorbild mit Berlin, wo es das betahaus gibt. Ab evtl. Februar soll hie in Stuttgart mit einem Startup auch so eine Möglichkeit entstehen.
Spontanes Coworking gibt es auch, das nennt sich dann jelly. Hier trifft man sich in privaten Räumen zum spontanen coworken.
Für Stuttgart gibt es beispielsweise auch Ambitionen für Kinderbetreuung, was natürlich für alleinerziehende Berufstätige sehr interessant sein kann, besonders wenn für das Kind kein Kindergartenplatz bzw. Kindertagesstättenplatz gefunden werden konnte.
Geschlossen wurde der Vortrag mit der Frage ob Coworking vielleicht zu einer Art Dauerbarcamp werden könnte.

Coworking in Stuttgart:
http://coworking-stuttgart.de
http://coworking0711.mixxt.de
http://twitter.com/coworking0711

coworking spaces weltweit google map

Als nächstes folgte ein längerer Vortrag bzw. auch Meinungsaustausch von Alvar Freude (Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur) über das letzte halbe Jahr im Zusammenhang mit den Ambitionen unserer Regierung Websites zu sperren. Er berichtete darüber wie dieses Thema mit den Kinderpornos und den damit verbunden Stoppschildern von Ursula von der Leyen und Wolfgang Schäuble einfach nur als Wahlkampfthema benutzt wurde und darüber, wie viele Politiker, vor allem von der Presse aus Richtung Axel Springer Verlag, Angst hatten öffentlich als Kinderschänder(-gehilfen) dargestellt zu werden, nur weil sie sich gegen Sperrung von Internetseiten aussprechen würden. Er betonte immer wieder dass es nicht darum ginge dass man einschlägige Websites trotzdem sehen kann sondern dass solche Websites nicht gesperrt werden sondern direkt gelöscht werden.
Dabei erwähnte er dass er es in der Kommunikation mit zuständigen Politikern nicht nur mit „Internetausdruckern“ zu tun hatte sondern auch „Wiedereinscannern“. Als er einen Link verschickte, wurde diese Seite ausgedruckt, wieder eingescannt und als Anhang mit der Antwort an ihn zurückgeschickt. Für solche Leute, die so mit dem Internet umgehen ist es natürlich auch manchmal schwierig zu verstehen was Websperren für die Zukunft des Webs bedeuten können.
Das Löschen der Websites statt einfach nur dem Sperren ist zudem ein besserer Schutz für die Opfer.
Dann gab es ja noch die Onlinepetition gegen die Internetzensur die sogar erfolgreicher war als die Onlinepetition um die Minaralölsteuern zu senken, die nicht nur von ein paar Internetnutzern unterstützt wurde sondern sogar von der großen Volks”zeitung” Bild und dem riesigen Automobilclub ADAC initiiert wurden.
Zudem zeigte Alvar Freude auf dass eben Inhalte von Kinderpornographie nicht in Bananenstaaten oder in “Kuriosistaan” liegen sondern vor allem In den USA und in Deutschland.
Alvar Freude hatte sogar ein Experiment durchgeführt und von einer Australischen Sperrliste die jeweiligen Serverbetreiber angeschrieben und tatsächlich waren nach 12 Stunden schon 61 Seiten auf der Sperrliste aus dem Netz genommen.
Eine kleine Umfrage unter dem Publikum zeigte zudem, dass noch niemand zufällig über eine Kinderpornoseite gestolpert ist und die Erfahrung zeigt, sagte Alvar Freude, dass wenn man aktiv danach sucht Tage bis Wochen braucht um eine einschlägige Seite im Internet zu finden.

Der letzte Vortrag war von Jakob Schröter, einem Masterstudent an der HdM. Sein Vortrag war wieder leicht technisch angehaucht. Es ging um ein CMS das er mit anderen schon vor einiger Zeit entwickelt hat und heißt Kajona³. Es ist kein riesiges CMS sondern sehr schlank und eher für kleine, einfache Seiten gedacht bei denen proprietäre CMS einfach zu gewaltig wären.
Es hat einen WYSIWYG-Editor und ist relativ intuitiv bedienbar, man kann aber auch die Seiten technisch anschauen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Websites damit komplett mehrsprachig bauen kann und auch für jede Sprache einen individuellen Navigationsbaum und Inhalte einfügen. Die Gestaltung einer Website kann man in HTML vornehmen ohne dass man Scripte schrieben muss. Für Galeries gibt es mehrere tools zur Auswahl schon integriert, darunter z.B. auch lightbox. Man kann damit auch bloggen, ein phpbb-forum anhängen und es gibt ein Rechtemanagement so wie eine Rollenverteilung (also für mehrere User) aber wiki gibt es noch keines. Updates gibt es zweimal im Jahr und die Updates seine leicht zu installieren. zur Sicherheit sind Captchas implementiert, die selbst geschrieben wurden.

Nach den vier Vorträgen legten wir den Nächsten Stuttgarter Webmontag auf 1. März 2010 fest und sind anschließend zum Großteil noch ins Unithekle gelaufen um dort noch zu Networken und über alles Mögliche zu reden. Kurz gesagt, es war ein wirklich interessanter und erfolgreicher Web Montag in Stuttgart … und er war längst schon fällig.

Irgendwie war es mir nicht möglich hier Bilder hochzuladen – wer welche sehen will gehe auf mein Blog.

Web Montag Stuttgart No. 11 – The Resurrection

October 13th, 2009 by Der MfG

In Stuttgart ist der Web Montag trotz zweier BarCamps eingeschlafen. Nun habe ich einen Raum in der HdM reserviert und hoffe, dass der Web Montag Stuttgart nun wieder öfter und regelmäßiger stattfindet.

Einen Vortrag eines Kommilitonen von mir gibt es schon!

23. November 2009 – Hochschule der Medien – Nobelstr. 10, Stuttgart (Vaihingen)

Anmelden übers Wiki

via Der MfG lif/ve

Web Montag Gruppen im Überblick (Stand: Oktober 2009)

October 10th, 2009 by Tim

Nach längerer Zeit hier mal wieder ein aktueller Blick auf die Gruppen zum Web Montag, die es auf den verschiedenen Seiten und Services gibt (jeweils mit aktuellem Stand der Mitglieder):

Fazit: nur Twitter, Facebook und Xing sind in den letzten zwölf Monaten spürbar gewachsen, der Rest tendiert seitwärts.

Web Montag Berlin – 16.02.2009 – Nr. 33

April 20th, 2009 by Oliver (Berlin)

1.
Laszlo Papp stellt “echo – Die planetarische Agora” vor, eine neue Internetplattform für glokale Selbstbestimmung und demokratisches Engagement.

Laut Wikipedia war die Agora in Athen in der griechischen Antike ein Versammlungsplatz der Polis, Die Agora wurde für die Heeres-, Gerichts- und Volksversammlungen der freien Bürger genutzt und stellt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der attischen Demokratie dar.

“echo – Die planetarische Agora” soll der Versammlungsplatz für interessierte Menschen werden.

2.
Sebastian Küpers stellt myON-ID vor, einen web 2.0-Dienst zum eigenen Reputationsmanagement.

3.
Andreas Spading stellt sofatutor vor, ein Video-Plattform mit strengem Bildungsfokus.
sofatutor vereint Lerninhaltevermittlung mit Crowdsourcing und RevenueShare .

4.
Jacob Tigges und sein Büros Mila stellen das Projekt “The Berg – Tempelhof Mountain” vor.
“The Berg – Tempelhof Mountain” ist ein genialer Entwurf zur Nutzung des mit mehr als 300 Hektar riesigen Geländes des jüngst stillgelegten Flughafens, der Berlin um ein weiteres Wahrzeichen reicher machen würde.

Während der Senat von Berlin dem berühmten Flughafen Tempelhof ohne Not und vor allem ohne Plan oder Ideen für die zukünftige Nutzung im wahrsten Sinne des Wortes das Leben nimmt, schlägt der Berliner Architekt Jacob Tigges vor, einen 1.071 Meter hohen künstlichen Berg mitten in die Stadt zu setzen.

Computervisualisierungen zeigen eine abwechslungsreiche, sich vor Straßenzügen und Berliner Wahrzeichen wie dem Funkturm erhebende Alpinlandschaft mit Felsen, Wiesen und Wald, mit Almen und Skipisten, mit weidenden Gämsen vor der Skyline Berlins.

“Kommt und seht ‘The Berg’”, lautet der Slogan in der für den Ideenwettbewerb angefertigten Broschüre. Selbst Werbesujets für den zukünftigen Berlin-Tourismus haben sich Tigges und seine Mitarbeiter schon ausgedacht: Wanderer und Picknicker auf einer Wiese über den Dächern der Stadt, dazu der Slogan “Berlin verbindet”.

“Der Berg ist durchaus ernst gemeint, als Idee”, schreibt Tigges in dem Einreichungstext für den Ideenwettbewerb des ideen- und planlosen, einfältigen Senats.

Während große und reiche Städte anderswo die Grenzen des Möglichen testen, indem sie gigantische Hotels in Segelform, kilometerhohe Wohntürme oder scheinbar über dem Wasser schwebende Kulturtempel bauen, leistet Berlin sich einen Berg. Berlin muß ihn aber nicht bauen, um ihn zu besitzen. Auch sonst nicht verlegen, behaupten wir einfach einen Berg zu haben. Wir malen uns unseren Berg aus, so großartig und so lange, bis wir ihn selber sehen können: Über Tausend Meter ist er hoch. Schon im Herbst und noch im Frühjahr ist sein Gipfel schneebedeckt…
Die Hamburger erblassen vor Neid, die Münchner beginnen sich Ihres entfernten Alpenpanoramas zu schämen und die in der Entzauberung physischer Utopien erprobten Planer des mittleren Ostens schaffen umgehend naturgetreue Kopien.
Tempelhof ist im Bewußtsein nicht nur der Berliner: Die Leute kommen in Scharen um den Berg nicht zu sehen. So,
Kommt und seht The Berg!

5.
Holger Drewes stellt TVBookmark.de vor, einem Web 2.0-Dienst, der eine Übersicht und Suche von “Internetfernsehsendungen” via WebTV oder IPTV bietet.
TVBookmark stellt gegenwärtig Verweise auf ca. 400 Sendungen sowie auf mehr als 70.000 zugehörige Videos von TV-Sendern, Verlagen und Video-Blogs zur Verfügung.

6.
Oli berichtet vom BarCamp Baltics 2009 in Riga, Lettland. Von den extrem engagierten (und teilweise sehr jungen) Organisatorinnen und Organisatoren über die großen Entfernungen, die viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Anreise zurücklegten bis hin zur Stimmung und den Inhalten der Sessions war das BarCamp Baltics 2009 in Riga unglaublich toll, wunderbar, großartig, sehens- und hörenswert!
Wer kann, sollte beim BarCamp Baltics 2010 auf jeden Fall dabei sein! Vermutlich werden die BarCamps Caspian 2009, Central Asia 2009 sowie Kyrgyzstan 2009 (zweiter Link) ähnlich toll und empfehlenswert – also am besten im Web informieren und über eine Teilnahme dort nachdenken!

WebMontag #10 in Jena am 23. März

February 21st, 2009 by Lars

Nach einer etwas längeren Pause ist es nun wieder soweit und wir möchten Euch zur mittlerweile 10. Veranstaltung des Jenaer WebMontags (WM10) recht herzlich einladen.

Der WM10 findet am 23. März um 19:30 Uhr bei der TowerByte Softwaregenossenschaft in der 29. Etage des Intershop Towers statt. Die Teilnehmer erwartet wieder einmal eine bunte Mischung verschiedenster Kurzbeiträge:

  1. Das Internet als Leitmedium – ist die Politik im 21. Jahrhundert angekommen?
    Referent: Patrick Brauckmann
    Inhalt: Das Superwahljahr bestimmt das politische Denken und Handeln in diesem Jahr. Was aber erwartet uns im politischen Netz im Jahr 2009? Der Vortrag stellt den Versuch dar, einen kurzen Rückblick auf vergangene Wahlkämpfe im Netz mit einem gewagten Ausblick auf den kommenden Wahlkampf in Deutschland zu verknüpfen.
  2. Die Open Source Webapplikation WordPress im Unternehmensumfeld
    Referent: Frank Bültge
    Inhalt: WordPress ist die meistgenutzte Weblog Software weltweit und wird mittlerweile als CMS oder auch eCommerce-Anwendung verwendet. Erst am 14. Februar war das WordCamp 2009 und mit ihm der Gründer von WordPress, Matt Mullenweg aus San Francisco, zu Gast in Jena. Frank Bültge (WordPress Deutschland, Carl Zeiss AG) spricht über die vielseitigen Vorteile und Möglichkeiten zur Nutzung der Open Source Webapplikation WordPress im Unternehmensumfeld am Beispiel der Carl Zeiss AG. Er gibt Ausblick auf neue Entwicklungen, wie zum Beispiel dem “Facebook-Killer” BuddyPress, mit dem ein eigenes Social Network im Blog gestartet werden kann.
  3. Mit MIKI gegen die Medienkrise
    Referent: Marc Frey
    Inhalt: Viele Verlage befinden sich in schwerer See, manche schon in Seenot: Auflagenzahlen gehen zurück, Relevanz schwindet, der Anzeigenverkauf bricht ein und im Internet verdienen die Medien kaum Geld wegen sinkenden Werbepreisen. Wie kann es Medienunternehmen in der Krise gelingen, mit der neuen Social Media Plattform MIKI sich diesem Abwärtstrend entgegenzustellen? Wie kann diese neue Internet-Mediengattung dabei sogar Markenartikler mit hochwertiger Werbung im Web2.0 platzieren und dies mit Transaktion (eCommerce) sinnvoll und Nutzerrelevant verknüpfen? MIKI: Neue Einkommensströme statt Weltuntergangsstimmung.

Bitte bestätigt die Teilnahme durch einen Eintrag im Wiki des Jenaer WebMontags unter http://www.webmontag.de/doku.php?id=jena. Ihr könnt ebenfalls Euren Kollegen, Bekannten und Freunden diese Einladung zukommen lassen.

Zur Kostendeckung und Bereitstellung eines Begrüßungsgetränkes muss eine 5,- Euro-pro-Kopf-Pauschale erhoben werden. Zum Ende der Veranstaltung erfolgt normaler Ausschank und es bietet sich die Chance auf lockere Gespräche mit den Referenten und Gästen.

Web Montag Berlin: Falk Lüke im Gespräch mit Philip Steffan

December 15th, 2008 by Tim

Falk Lüke beim Web Montag Berlin heute (kompletter Dialog mit Philip Steffan im Video ab 15’20”):

Nur für die Leute, die jetzt noch nicht bei den letzten 30 Web Montagen hier in Berlin waren: Das ist nichts ungewöhnliches, dass ein Konzept noch nicht ganz ausgereift ist, dass eine Applikation (oder wie auch immer), dass ein Konzept noch nicht in einem Status ist, auf dem man denkt, dass es schon unbedingt erfolgreich sein müsste. Das haben wir schon häufig gesehen.

Ich erzähl’ das immer wieder gerne, so was wir hier teilweise schon gesehen haben und wen wir hier alles auch schon begrüßen durften, mit welchen Vorstellungen. Also mein Liebling ist und bleibt die Suche von einem gewissen Herrn Dariani nach Programmierern. Das ist schon jetzt zweieinhalb Jahre her. Es ging um dieses kleine Portal, damals noch mit 10.000 Usern, das sich damals StudiVZ nannte (ne, damals hiess es noch Studiverzeichnis, ‘tschuldigung, VZ wurde es erst spaeter).

Und damals haben hier auch relativ viele Leute gesessen und haben so gesagt: “Ja, klingt ja nicht ganz verkehrt, aber ob das so in der Form erfolgreich sein kann, also… ehm… bin mir da nicht so sicher.” Und ich kann, glaub ich, auch guten Gewissens sagen, dass der gute Evsan damals mit hier noch etwas mehr Naivität saß aber, ja, das Ding halt doch irgendwie zum Fliegen gebracht hat in irgendeiner Form, auch wenn man über den Weg und viele Details sehr, sehr gut streiten könnte.

Aber will heissen: ist nichts ungewöhnliches. Wir haben hier auch einige Sachen gesehen, bei denen es nicht so gut geklappt hat. Aber gut, so ist das halt.

Schöne Beschreibung einer der Kernideen beim Web Montag.