Archive for November, 2007

Kiel 11/07

Wednesday, November 21st, 2007

Zum 13. Mal fand am 19.11.2007 der Webmontag in Kiel statt. Veranstaltungsort war wieder das KITZ. Nur eine Hand voll Teilnehmer sind angemeldet – letztlich tauchen dann doch 16 Web2.0-Enthusiasten auf. Auf dem Plan standen “Drupal” vs. “Plone” und “TiddlyWiki”

  1. Tim Schlotfeldt stellt Drupal vor. Drupal ist aus einem Forensystem entstanden. Foren sind wohl auch der Schwerpunkt von Drupal.
  2. Hinnerk Haardt und Colle stellen “Plone” vor. Plone ist wesentlich mächtiger. Während Colle betont, dass es sehr einfach ist, wenn man sich erst einmal eingearbeitet hat, bleibt der Rest skeptisch. Trotzdem klang alles sehr interessant. Vor allem mit der Sicherheit und der Skalierbarkeit konnte Plone punkten. Und wenn Hinnerk sagt, dass etwas sicher ist, dann glaube ich ihm. Immer am 2 Mittwoch im Montag findet in des Räumen des Toppoint e.V. der Plone-Stammtisch statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
  3. Als letztes stellte Stephan Reimar “TiddlyWiki” vor. Tiddly Wiki besteht aus einer einzigen HTML-Datei, die bis obenhin voll mit JavaScript gestopft ist, um darüber ein komplettes Wiki abzubilden. So kann man das Wiki auch offline benutzen und als persönliches Notizbuch oder Projekt-Dokumentation nutzen.

Im Anschluss an die Vortrag war noch ein wenig Zeit für Gespräche. Und dann war auch dieser WebMontag schon wieder zu ende.

gebloggt

  1. kaffeeringe.de

Düsseldorf III

Wednesday, November 21st, 2007

Webmontag Düsseldorf, der dritte - die Lounge der Mediadesign Hochschule

Montag, 19:00 Uhr – das mittlerweile gewohnte Ritual nimmt seinen Lauf – die Pforten eines Webmontags öffnen sich und binnen einer Stunde füllt sich ein Raum mit einer Gruppe von Designern, Informatikern, BWLern, Script-Kiddies, Visionären, Utopisten, Grafikern und Programmierern. Die innerhalb von Betrieben oft nur mit Zwang herzustellende Gemeinsamkeit wird getrieben von dem klar und bewußt formulierten Bedarf nach einer sozialen Seite der Technologie.

Jenseits des Tellerrandes liegt die Herausforderung, die Innovation, die Zukunft. Und gerade die bevorstehende Integration der Kommunikations- und Wissensmanagement-Technologien in alle, ja wirklich alle Lebensbereiche macht den Austausch nicht nur im technischen Sinne, sondern auch im gesellschaftlichen Kontext notwendig. Neben der Möglichkeit neue Portale und Web2.0-Apps kennen zu lernen, kann ein Webmontag auf Grund seiner vielerorts anzufindenden Heterogenität der Besucher und Themen auch hierfür eine Plattform bieten.

Diese Woche war Düsseldorf wieder an der Reihe. 37 Gäste besuchten die Lounge der Mediadesign Hochschule, lernten sich kennen, frischten Bekanntschaften auf, lauschten zwei Vorträgen.

trivago
Webmontag Düsseldorf - Trivago Präsentation
Malte Siewert, Ulrike Pithan und Andreas Vogler stellten ihr Unternehmen und das gleichnamige “trivago” ein “Web2.0″ – Reiseportal vor. Zwar fällt dies, webmontagisch gesprochen in die Kategorie “jaw2.0p”, also just another web2.0 portal; trotzdem spannend. Ein Düsseldorfer Unternehmen, um die 20 Mitarbeiter, gut 40.000 Mitglieder in der Community, die 200.000 Hotels weltweit bewerten. Zu jedem Hotel können die günstigsten Anbieter angezeigt werden. www.trivago.de

Düsseldorfer Java User Group
Webmontag Düsseldorf - Java in Web2.0 Apps
Java & Web 2.0: Wo Web-Anwendungen Java einsetzen – und keiner es merkt. Michael Jastram verstehtd sich als Anwalt für ein in seinen Augen unterschätzes Java. Und tatsächlich dürfte sich das Java-Image bei vielen Webmontag-Besuchern nach seiner Präsentation verbessert haben. Michael Jastram ist (Mit)Gründer der Düsseldorfer Java User Group die sich regelmäßig zu Stammtischen in kleiner Runde und technischen Präsentationen in großer Runde trifft.

Weitere Berichte:
Vom Montag, der ein Dienstag war
Webmontag 19.11. in Düsseldorf
Webmontag Report
Achtung: Webmontag

10. Webmontag in Karlsruhe am 19.11.2007

Wednesday, November 21st, 2007

Zum letzten Mal in diesem Jahr ging der Ruf an die Karlsruher Webinteressierten, sich zum 10. Web-Montag in der Fächerstadt zu versammeln. Mit dem »Zum Kleinen Ketterer« wurde ein weiteres Mal ein neuer Ort getestet. 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten dem Ruf und konnten drei Vorträgen lauschen.

Hanno Böck eröffnete den Abend mit Ausführungen zum Thema »Datenschutz und Datensparsamkeit bei Webservern«. Dabei geht es um die Debatte, die nach dem Berliner »IP-Adressen-Urteil« aufkam und in der Aktion »Wir speichern nicht« einen ersten Höhepunkt fand. Konkret wurden Wege angerissen, das Sammeln von personenbezogenen Daten (die IP-Adressen der Besucher) auf dem eigenen Webserver zu vermeiden. Das ist gar nicht so einfach, da sowohl der Apache-Webserver als auch die üblichen PHP-CMS- und sonstigen Systeme an einer Vielzahl von Stellen IP-Adressen erfassen, verarbeiten und speichern. Dabei kam es zu einer lebhaften Debatte mit gewissen Längen, bei der u.a. wieder einmal zu beobachten war, dass viele Zeitgenossen im Interesse eines ominösen »Sicherheitsbegriff« zu Zugeständnissen in Sachen Datensammeln und Beobachten bereit sind, die sie »draußen auf der Straße« niemals tolerieren würden.

»pl0g-Chef« Florian Krakau und Andreas Dittes berichteten von den jüngsten web-zwo-nulligen Ereignissen im fernen und großen Berlin, nämlich dem Barcamp und der Web-2.0-Expo. Dabei wurde im wesentlichen das vorgestellt, was in der formidablen berlinblase seinerzeit live zusammen getragen wurde. Als Ankündigung gab es festzuhalten, dass es schon am kommenden Wochenende (24. und 25.11.07) ein Barcamp Rhein-Neckar geben wird. Und irgendwann im Jahre 2008 vielleicht auch ein Barcamp in Karlsruhe. Was im Sinne der »Entmassifizierung« und »Regionalisierung« der Barcamps Sinn machen würde.

Heiko Seebach beendete den Vortragsreigen mit einer kurzen Vorstellung von Googles OpenSocial-Projekt, das die Antwort auf Facebooks F8 als Plattform für die Containerisierung von Inhalten innerhalb von so genannten »Social Networks« sein möchte. Heiko erläuterte ein wenig, wie das funktionieren soll. Da das technisch nicht übermäßig schwierig ist, gibt es z.B. ning schon ein paar reale Beispiele zu bewundern. Eine Reaktion aus dem Publikum: »Ich überlege gerade, wie ich einen Wurm damit schreiben kann…«

Zum Schluss des offiziellen Teils ging es noch einmal um regionale Themen. Zunächst wurde das neue Design des Karlsruher Stadtblogs vorgestellt, und danach das amtliche Karlsruher Verständnis von Web-2.0 angemessen gedisst…

Nach ein wenig Networking und Gruppenkuscheln zum Abschluss wurde grundsätzlich angeregt, den neuen Ort des Geschehens beim nächsten Mal wieder aufzusuchen, wenn im Jahre 2008 zum nächsten Web-Montag gerufen wird.

WebMontag07 Jena – Aftermath

Wednesday, November 21st, 2007

“Die siebente Veranstaltung war die Beste…”, so vernahmen wir am 19.11.07 das Feedback von einer Vielzahl der 44 Teilnehmer und möchten uns auf diesem Weg wie immer für das zahlreiche Erscheinen bedanken. Der WebMontag in Jena hat sich mittlerweile als Veranstaltung etabliert. Durch die eng vernetzte Szene Webbegeisteter konnten zum Beispiel bereits zwei neue Jobs vermittelt werden. Eine kleine Success-Story. :-) Somit hat sich die ganze Mühe schon gelohnt.

Ein Jahr mit 5 WebMontagen in der eCommerce-Stadt Jena geht zu Ende und wir ziehen eine positive Bilanz. Angefangen vom kleinen WebMontag mit 8 Teilnehmern im Quirinius bis hin zur überfüllten Veranstaltung mit 80 Mann. Wir hoffen in 2008 dort weiterzumachen, wo wir gestern aufgehört haben.

Nachfolgend die Links zu den Beiträgen.

  1. Von Schnüffelproben und Vorratsdatenspeicherung (Jens Kubieziel)
    Der Autor des Buches “Anonym im Netz. Techniken der digitalen Bewegungsfreiheit” spricht darüber, welche Überwachungsmaßnahmen existieren und was man dagegen tun kann.
  2. Mobile Marketing (Mirko Klopfleisch)
    “Mobile Marketing” ist das Schlagwort, welches Web 2.0 gerade ablöst. Der Vortrag gibt einen kurzen Einblick darüber, was man darunter verstehen kann.
    Es wird auf bisherige Kampagnen und zukünftige Trends (Schlagwort iPhone) eingegangen.
  3. Projektmanagement – Konventionell vs. Agil (Lars Zapf)
    Lars Zapf möchte das Publikum sensibilisieren und zeigen, wie leichtgewichtige webbasierte Lösungen in verteilten Teams zunehmend an Bedeutung gewinnen. Egal ob Klassentreffen oder IT-Projekt.

Einen ausführlichen Bericht und Bilder gibt es bei Subnetmask.

Ankündigung: WebMontag 07 in Jena am 19.11.07

Wednesday, November 14th, 2007

Am 19.11.07 lädt der WebMontag in der eCommerce Stadt Jena in den Intershop Tower ein.

Auch bei der siebenten Veranstaltung erwartet die Teilnehmer wieder einmal eine bunte Mischung verschiedenster Kurzbeiträge:

(1) Von Schnüffelproben und Vorratsdatenspeicherung (Jens Kubieziel):
Der Autor des Buches “Anonym im Netz. Techniken der digitalen Bewegungsfreiheit” spricht darüber, welche Überwachungsmaßnahmen existieren und was man dagegen tun kann.

(2) Mobile Marketing (Mirko Klopfleisch):
“Mobile Marketing” ist das Schlagwort, welches Web 2.0 gerade ablöst. Der Vortrag gibt einen kurzen Einblick darüber, was man darunter verstehen kann. Es wird auf bisherige Kampagnen und zukünftige Trends (Schlagwort iPhone) eingegangen.

(3) Projektmanagement – Konventionell vs. Agil (Lars Zapf):
Lars Zapf möchte das Publikum sensibilisieren und am Beispiel von Workity zeigen, wie leichtgewichtige webbasierte Lösungen in verteilten Teams zunehmend an Bedeutung gewinnen. Egal ob Klassentreffen oder IT-Projekt.

Für weitere Informationen steht das Wiki des Jenaer WebMonday zur Verfügung.

Bericht zum 8. Web Montag in Wien am 12.11.07

Wednesday, November 14th, 2007

Gestern fand der 8. Web Montag in Wien statt. Diesmal sind wir umgezogen, nämlich in das WerkzeugH. Hauptgrund war der barrierefreie Zugang des Lokals.

Und damit kämen wir schon zur ersten Präsentation, die von mir selbst gehalten wurde. Ich berichtete über die Accessibility Blog Parade, die von “Nur ein Blog” (also meinigem) und dem MAIN_blog durchgeführt wurde. In meiner Präsentation, die auf Slideshare abgelegt ist, findet ihr einige Links und Hinweise. Daher nur kurz. Die Blog Parade stand unter dem Titel “Über Barrieren im Netz” und wollte mit Hilfe von BloggerInnen genau diese identifizieren, zum nachdenken und diskutieren anregen und hat das meiner Meinung nach auch im kleinen Rahmen (gemessen an der “Blogosphere”) geschafft. Wer mehr wissen will und am 29. November in Wien ist kann – soweit ich weiß, als Weltpremiere – eine Blog Parade auch mal “live” erleben. Nähere Infos bei “Live Event zur Accessibility Blog Parade“.

Eric Eggert schlug ein bisschen in dieselbe Kerbe in dem er zum Thema “Gut gemeint ≠ Gut gemacht. Vom Versuch gute Webseiten zu entwickeln. Und dessen Scheitern.” seine Präsentation hielt, die ebenfalls bei Slideshare einsehbar ist. Als Beispiel musste u.a. auch mein Blog herhalten ;-) So kann man “Skiplinks”/Sprungmarken auch sehr unverständlich beschreiben, Kalender in Flash anbieten und sie damit fasst unbedienbar machen und auch die Anzeige von Bildern zu einer Detektivarbeit werden lassen. In Erics Präsentation ist dies anschaulich dargestellt.

Fabian Topfstedt gab einen kurzen Einblick in seine Erfahrungen von IPTV. Aus meinen rudimentären Twitter-Notizen: Früher gab es nur eine One-to-many Kommunikation, kaum Möglichkeit von Feedback Kanälen. Für Fernsehsendungen war die statistische Erhebung der Benutzer/innen kaum möglich oder fehleranfällig. Heute gibt es Many-to-many Kommunikation und Möglichkeiten für Nischensender. Große Player wie BBC, ZDF, NBC bieten IPTV mit ihren Archiven an – zeitlich beschränkt. Problem ist, dass User aus einzelnen Ländern aufgrund ihrer IP-Adresse von diesen Angeboten ausgesperrt werden (u.a. wegen Lizenzrechtlicher Probleme). Die Frage ist wer in Zukunft die großen Medienanbieter sein werden. Wenn User Archive nutzen können, kann man (wird man) damit Data Mining machen – und damit ev. auch das Fernsehangebot ändern? Zitat: “Technical equipment gets media playback capabilities. Event refrigerators do.”
In der nachfolgenden Diskussion wurden Fragen nach der Unterttitelung von Beiträgen gestellt, die Frage ob Fernsehen kein Massenmedium mehr ist erörtert und einiges mehr. Weitere Diskussionssplitter:

  • Euronews hat einen Kanal auf Youtube mit den “No Comment” Beiträgen eingerichtet
  • Beispiel zweier Fernsehsender die live auf die Beiträge des jeweilig anderen reagierten
  • Neu: Fernsehsendungen bekommen einen Permalink! Man kann somit auf sie verweisen und auch später darauf zugreifen…
  • Problem sind die unterschiedlichen Lizenzrechte, die z.B. nur zeitlich begrenzte Archive erlauben
  • Machen Kommentare Artikel vertrauenswürdiger?

Damit endete der Präsentationsteil. Nun nicht ganz. Meral Akin-Hecke wanderte mir ihrem Laptop von Tischecke zu Tischecke und präsentierte die neueste Idee von Digitalks (und anderen): “dig.it.all”. Bei dieser Veranstaltung steht die Bühne 2 Minuten lang jedem Projekt und jede Szene offen, die Web Netzwerke aufbaut. Das Zitat dazu “Prägnant, schnell und spannend”. Die Veranstaltung wird im Dezember stattfinden. Näheres in Kürze auf www.digitalks.at.

Die rund 20 TeilnehmerInnen blieben dann noch mehr oder minder lange sitzen, plauderten, tranken und aßen. Wie immer war es ein netter Abend an dem ich wieder einmal Menschen kennen lernen konnte, die sich mit Web und dem Leben rundherum und mittendrin beschäftigen, viel Neues hörte sowie Gedanken und Ideen austauschen konnte.

Web Montag wird zwei

Thursday, November 8th, 2007

Zwei Jahre her, das.

Irgendwie Zeit, mal ein bisschen zu feiern. Vielleicht ein Projekt für 2008?

Anregungen, Ideen, Glückwunschtelegramme etc. sind wie immer herzlich willkommen.

Bis hierher jedenfalls: vielen Dank an alle für das zahlreiche und wiederholte Mitorganisieren, Mitmachen, Mitbloggen, Einladen, Weitersagen, Hingehen, Aufbauen, Abbauen, Aufräumen, und die Fotos, Podcasts, Videos usw. usf. etc. pp.