Archive for December, 2007

Web Montag auf MyMiniCity

Saturday, December 22nd, 2007

Jahresende, locker machen …

Web Montag auf MyMiniCity

Web Montag auf MyMiniCity: http://webmontag.myminicity.com/

Mal sehen, ob und wie schnell ein “Clubhaus mit Pool” zusammenkommt. Oder so.

Podcasts, Wikis, Symfoni – WebMontag in Kiel

Tuesday, December 18th, 2007

Trotz Jahresendstress, Geschenkemarathon und Weihnachtsfeiern hat gestern wieder ein WebMontag in Kiel stattgefunden. Ein Dutzend Web2.0-Interessierte fanden sich in KITZ ein, um über Symfoni, Wikis, Podcasts und das Web2.0 im Allgemeinen zu reden.
WebMontag Kiel
Als erstes Experiment haben wir versucht spontan mein Ubuntu Laptop mit dem Beamer zu verbinden. Dumme Idee. Nachdem bei mir alle Einstellungen kaputt waren und ich nun gar nichts mehr auf dem Display sehen konnte gab sich FrickelOS geschlage und überließ das Feld dem ProfiOS: Windows-Laptop angeschlossen, fn+F5 – fertig. QED ;-)

Als erstes haben wir versucht zu erklären, was denn Podcasts sind. Meine Erklärung “Blog im Audio-Format” war einigen nicht wissenschaftlich genug und so wurde aus dem Versuch einer kurzen Erklärung eine Diskussion, in der versucht wurde Audio-Tagebücher gegen die Veröffentlichung von Radiosendungen abzugrenzen. Dann aber fingen wir an, interessante Podcasts zu sammeln und kurz vorzustellen:

Technikwürze für Webentwickler
EinfachFürAlle Barrierefreiheit, etc.
CrankyGeeks Videopodcast zum Internet allgemein.
ChaosRadio CCC, Hacker, Digitale Rechte, etc.
LUG Radio Bekannteste Linux Radio-Show
TED Interessante Vorträge
Make:
NDR Info
podcampus
Computer:club2 ehemalige Redakteure des WDR Computerclubs.
heise.tv
Grammar Girl Englische Grammatik
ESL pod Englisch lernen
Couchpotatoes
audible.de brand eins & Co.
Ohrensessel
NerdAlert

Im Anschluss daran referierte Thilo Pfennig zum Thema “Wie denken Wikis? – Davon habe ich leider nicht alles mitbekommen, weil ich nebenher versucht habe, das Display auf meinem Rechner wieder hinzubekommen, um wie beim letzten Mal live zu bloggen. Ein interessanter Gedanke ist aber bei mir hängen geblieben: Wikis sind zwar einfach zu bedienen, aber sie unterstützen den Benutzer zu wenig, wenn es darum geht in größeren Wikis doppelte Arbeit zu verhindern. Hinnerk Haardt hat ein System vorgeschlagen, dass inhaltlich nahe stehende Texte zur Verlinkung vorschlägt. So etwas hat tatsächlich kein mir bekanntes Wiki. Normalerweise gibt es nur 2 Möglichkeiten: Entweder klicke ich mich durch ein Wiki durch oder ich benutze die Suche, um herauszufinden, welche weiteren Inhalte verknüpfbar wären.

Als Dritter erklärte sich Maik Irmscher bereit, spontan etwas über seine ersten Erfahrungen mit dem Framework “Symfony” zu erzählen. Symfony ist wie CakePHP eine PHP Alternative zu Ruby On Rails. Ermöglicht es also schnell und in Model/View/Controller-Art eigene WebApplikationen zu erstellen.

Wir hatten dann am Ende noch genug Zeit und Input für interessante Gespräche in kleineren Gruppen, bis sich gegen 11 auch die letzte Gruppe auf den Heimweg machte.

Bericht zum 9. Web Montag in Wien am 10.12.07

Wednesday, December 12th, 2007

Der diesmonatige Web Montag Wien fand wieder im WerkzeugH statt.

Ich habe nicht mitgezählt, aber wir waren über 10 Personen. Nachfolgender Kurzbericht beruht auf meinem Live-Twitter-Feed.

Die erste Präsentation hielten Christopher Clay (Soup) und Esad Hajdarevic (Soup) von soup.io, natürlich zum Thema “soup.io”. Die ersten Ideen wurden im Metalab gesponnen. Nachdem Twitter, Tumblog,.. starteten war die Motivation da, die eigenen Ideen endlich umzusetzen

Die Finanzierung wurde über YEurope gestartet, da andere mögliche Financiers oft sehr bürokratisch waren. Christopher und Esad gründeten quasi eine Web 2.0 Wohngemeinschaft – in der sie nun gemeinsam wohnen und arbeiten. Wie sie selbst herausfinden mussten heißt ein Startups gründen auch durch Konflikte gehen. Den die beiden hatten zuerst noch einen dritten Partner.

Zur Domain: eine Adresse mit .com am Schluss war nicht zu finden. Daher soup.io – die man auch als “Soup! Yo” aussprechen kann ;-) Gut für die Bewerbung ist, dass fast jedem ein Wortspiel dazu einfällt und somit der Name schneller hängen bleibt. Die Firmenphilosophie der beiden lautet auch: “When in doubt, iterate faster!”

Die Frage nach einem Business Modell ist nur vage beantwortbar. So gibt es Ideen Domains für soup Nutzer/innen zu vertreiben.  Auch der Launch Termin war nicht ganz so geplant. Man informierte unterschiedlichste Medien. Verwunderlich war deren anschließende Berichterstattung. Kaum jemand setzte sich mit soup und seinen Funktionen auseinander. Bei Vergleichen mit “Konkurrenzprodukten” wurden diesen Eigenschaften zugewiesen, die sie gar nicht besaßen…

Derzeit gibt es 2.047 registrierte Benutzer/innen, 350 del.icio.us Bookmarks die auf soup.io verweisen und 289 Technorati Erwähnungen. Die große Hoffnung besteht mit Ende 2008 zwischen 50.000 bis 100.000 User zu haben.

Nächste Schritte: Weitere Finanzierungsrunde notwendig sowie eine Lokalisierung, das bedeutet eine deutschsprachige Oberfläche (dzt. nur englisch). Dazu ist Mitte Jänner im Metalab eine Launch Party zur deutschsprachigen Lokalisation geplant.

Den Präsentationsteil zur Technik kann ich nur rudimentär beschreiben, da ich davon nicht so viel verstehe. Man verzeihe mir daher ev. Irrtümer bzw. kommentiere diese bitte! Die Technik im Hintergrund ist RAILS. Der Server ist NGINX, mySQL dient als Datenbank. Soup.io läuft dabei auf eigenen Servern im Rechenzentrum. Vorteil ist, dass bei stark/schnell steigenden Zugriffszahlen die “Reaktionsgeschwindigkeit” höher ist. Man kauft die Hardware und integriert diese rasch im Rechenzentrum. Derzeit besteht nur eine 5prozentige Serverauslastung – also genügend Platz für mehr User.

Von den Anwesenden kommt die Frage “Registered User vs. Dead User”.  Dies können Esad und Christopher nur beschränkt abschätzen. Die Rate dürfte nicht zu hoch sein, da man soup.io auch ohne Anmeldung testen kann. Auch einer der Anwesenden meint, dass er soup.io rein als Feedaggregator verwendet. Die URL gibt er weiter, aber eingeloggt habe er sich schon lange nicht mehr.

Nächste Präsentation: Flo Ledermann – siehe sein gleichnamiger Blogbeitrag: Designing the perfect URL scheme for web apps. Dem Blogbeitrag folgen noch drei weitere – die dann auch das Konzept enthalten. Ich habe das ganze nur sehr oberflächlich verstanden. Die Experten in der Runde habe sich darin noch länger in kleineren Diskussionsgruppen vertieft.  Ich vertröste daher nochmals auf folgende Beiträge auf Flo Ledermanns Blog.

Nach den Präsentationen gab es noch lange (ich ging um 22.45 Uhr) Diskussionen und Gespräche in Kleingruppen. So habe ich mich z.B. länger über Mixxt ausgetauscht. Der Web Montag Wien war für mich wieder Gelegenheit einige neue Web Enthusiasten kennen zu lernen, bekannte Menschen wieder zu treffen und Erfahrungen, Ideen und Gedanken rund um das Web auszutauschen. Wieder lautet mein Fazit: Ich komme das nächste mal gerne wieder.