Archive for March, 2008

Web Montag Bonn: 7. April 2008

Wednesday, March 19th, 2008

Sehr netter kleiner Trailer von und mit Oliver Ueberholz und Philipp Strube, die gerade den nächsten Web Montag in Bonn planen.

Viel Spaß!

WebMontag, MacMontag

Tuesday, March 18th, 2008

(Kiel) Gestern war mal wieder WebMontag in Kiel und der zufällige Schwerpunkt des Abends: Apple. Dieter Fritsche hat zum einen das iPhone SDK vorgestellt und erklärt, warum er alles von Apple toll findet. Jörg Wettlaufer hat ein iPod-Touch Mod vorgestellt, mit dem man telefonieren kann und Hinnerk Haardt hat spontan über die Usability von Mac OSX referiert. Ich war dagegen der Meinung, dass Apple genauso eine Firma ist, wie Microsoft und wir haben verschiedene Kritikpunkte gefunden, die in den Vorträgen ein wenig zu kurz kamen. Insgesamt kam Apple dennoch recht gut weg.
Webmontag, Kiel
Laut Dieter ist es mit dem iPhone SDK jetzt endlich(?) möglich, eigene Anwendungen für das Telefon zu programmieren. Angeblich gibt es eine Menge Firmen, die da nur drauf gewartet haben – der Name “SAP” fiel. Mit dem SDK lassen sich offenbar recht einfach die Objective C Anwendungen erstellen, die Apple dann wiederum in einer Art iTunes-Store vertreiben will. 30% des Umsatzen geht dabei für die Abrechnung an Apple. Die Firma will jede Software vorher testen und quasi zertifizieren. Entscheidet dadurch aber auch, ob eine Software genehm ist oder nicht.

Man fragt sich unwillkürlich, warum da jetzt alle so scharf drauf sind – konnte man vorher für Smartphones nicht programmieren? Gab es keine Möglichkeit auch auf Windows Mobile Anwendungen zum Laufen zu bekommen, die nicht mitgeliefert wurden? Ich kenn mich da nicht aus. Aber ist das nicht ein ziemlicher Hype? Ach ne – man kann das iPhone ja mit den Fingern bedienen. Das ist natürlich neu und unterstützenswert.

Dann hat Jörg Wettlaufer seinen Beitrag über VoIP mit dem iPod-Touch eingeschoben. Offenbar kann man mit einigen Hacks (“Jailbreak”) eigene Applikationen auf dem iPod-Touch installieren. Gewollt ist das von Apple nicht. Sonst müsste man da wohl nicht hacken… Jedenfalls kann man ein Mikrofon an den MP3-Player stecken und mit der Touchmod Software per WLAN telefonieren.

Unser VoIP-Experte Hendrik Scholz erklärte dann, warum das eine Technologien ist, die es zur Zeit auf kaum einem in Europa verbreiteten Handy gibt: Die Mobilfunkanbieter subventionieren die Telefone so stark, dass sie natürlich verhindern wollen, dass man mit den Geräten deren Gebühren umgehen kann. Und da die genügend große Stückzahlen bei den Herstellern abnehmen, können sie halt bestimmen, welche Features unterstützt werden sollen und welche nicht. Es gäbe auch schon entsprechende Telefone – allerdings von Herstellern, die auf deutschen Schulhöfen niemanden beeindrucken. Deswegen würden sie hier auch von den kleineren Anbietern nicht verkauft.

Ich denke, dass hier Apple mit dem iPhone ein Stillhalteabkommen aufgebrochen hat. Echte neue Features oder auch nur eine einfachere Bedienbarkeit gibt es von den gängigen Herstellern seit Jahren nicht. Zumindest die Telefone, die ich in den letzten 8 Jahren besessen habe, geben sich in der Bedienung alle nichts.

Dann hat Dieter seinen MacBook Air (“Technik zu klein: Starjournalist wirft MacBook aus Versehen weg“, spiegel.de) ausgepackt und ein paar Sachen erzählt, die dazu führten, dass er inzwischen komplett (bis auf Server-Anwendungen) auf Mac setzt. Und einige Features klangen schon beeindruckend: So lassen sich Macs wohl in einen Festplattenmodus versetzen, so dass man sie quasi als externe Festplatte per Firewire an einen anderen MAC anschließen kann. Der bietet dann an, die Einstellungen und Programme von dem anderen zu übernehmen. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel das E-Mail Programm nicht mehr neu einrichten und den Junk-Filter trainieren muss. Auch die Installation und Deinstallation von Programmen klang überzeugend.

Hinnerk schloss mit einem spontanen Vortrag über Usability des MacOS an: Apple hat seiner Erfahrung nach als einzige Firma in den 90ern Usability Studien durchführen lassen und sich weitestgehend an die Ergebnisse gehalten. Die Menüleiste des aktiven Programms an den Bildschirmrand zu verlegen, macht es dem Benutzer zum Beispiel wesentlich einfacher, die Schaltflächen zu treffen. Denn egal wie weit man die Maus schiebt – der Zeiger bleibt ja an der Bildschirmkante hängen.

Die von Hinnerk vertretene Ansicht, dass man prinzipiell mit der Mouse schneller als mit Tastaturkürzeln arbeite, war heiß umstritten. Es scheint aber tatsächlich Studien dazu zu geben, die das unterstützen. Da werde ich mich mal einlesen. Ich denke, man sollte nicht von seinen jahrzehntelangen Erfahrungen mit unergonomischen Programmen auf die Allgemeinheit schließen. Ich kann mir schon vorstellen, dass man sich eine Menge Tastaturkürzel sparen könnte, wenn man generell Dinge anders lösen würde. Eigentlich ist das Kopieren und Einfügen in der Linux Console ein nettes Beispiel: Einfach markieren (gleichzeitig ist es kopiert) und am Ziel die mittlere Mouse-Taste klicken – fertig. Das ist sicher schneller als markieren, STRG-C, klicken, STRG-V

Bei allem Apple Hype hatten aber auch die anwesenden iPod und Mac-Eigentümer Negatives zu berichten. Persönliche Erfahrungen mit Garantiefällen und Hardware-Problemen wurden ausgetauscht. Zwar ist das nicht repräsentativ, aber etwas getrübt wurde die Euphorie dadurch doch.

Und mir persönlich kam Apple ein wenig zu gut weg. Das ist die Firma, die in den 90ern ihre Kunden dazu gezwungen hat, auch noch Apple Drucker zu kaufen, weil einfach die Anschlüsse von normalen Druckern nicht an deren Computer passten. Und genau das gleiche betreiben die jetzt mit ihren Rechnern und dem iPhone und dem iPod. Richtig gut funktionieren die immer nur an Mac oder zumindest mit iTunes. Mit jeder neuen iPod-Generation müssen sich wieder Leute daran setzen, herauszufinden wie man den MP3-Player auch mit andere Software verwalten kann. Und dann kann man den gleichen iPod nicht einmal an verschiedene Rechner anschließen – es ist zwar vorgesehen, dass ein iTunes mehrere iPods verwaltet aber nicht, dass ein iPod an mehreren Rechner vernünftig betrieben werden kann.

Nachdem wir jetzt schon den Linux und den Mac-Schwerpunkt hatten, würde mich mal interessieren, ob sich jemand für einen Windows-Schwerpunkt findet. Freiwillige vor!

Nachtrag Web Montag München, 25. Februar 2008

Monday, March 17th, 2008

Kein Bericht an dieser Stelle, dafür eine ganze Reihe Artikel mit reichlich (positivem) Feedback in den Blogs:

  • 04.03.2008 – Blog von Andreas Prinz: Nachbericht Webmontag
  • 28.02.2008 – MyAlikes Blog: Bilder vom Webmontag
  • 26.02.2008 – Nattland.net: Webmontag…Update
  • 26.02.2008 – Lawgical: Kauf dir ein Stück Deutschland
  • 26.02.2008 – MyAlikes Blog: Webmontag München
  • 26.02.2008 – Paid content is back: Web Monday in Munich
  • 26.02.2008 – WhatsYourPlace Blog: Webmontag München – so war’s:
  • 26.02.2008 – Emplify: Webmontag in München
  • Wer weiteres Feedback hat, bitte einfach im Wiki nachtragen.

    5. Düsseldorfer Webmontag am 21. April

    Saturday, March 15th, 2008

    Der nächste Düsseldorfer Webmontag findet am 21. April 2008 im barco statt. Nach dem Webmontag im Januar an dem deutlich über 100 Webmontager den Düsseldorfer Flughafen stürmten, findet damit der Webmontag in einer typisch Düsseldorfer Location statt. Neben den obligatorischen Präsentationen gibt es auch diesmal wieder ein Special Event, welches das Thema des letzten Webmontags “Peak Web” aufgreift und beschleunigt. Im Vordergrund wird natürlich wie immer das “Socializing” stehen.

    Weitere Informationen natürlich im Wiki und bei den üblich Verdächtigen:
    - upcoming
    - venteria
    - pownce
    - xing

    Web Montag Relaunch 2008: Team gesucht!

    Thursday, March 13th, 2008

    Kleine Anfrage in eigener Sache:

    Die Website des Web Montag ist jetzt seit gut zwei Jahren relativ unverändert online — Zeit für einen kleinen Relaunch! Insgesamt frischer, interaktiver, unterhaltsamer und komfortabler soll es werden, mit besserer Vernetzung von Inhalten und Inhaltsproduzenten über die verschiedenen Plattformen hinweg.

    Bei Interesse bitte hier mitmachen. Danke!

    Bericht zum 10. Web Montag in Wien am 3.3.08

    Saturday, March 8th, 2008

    Entschuldigt die Verspätung in der Berichterstattung. Am 3. März 2008 feierten wir mit dem 10. Web Montag Wien ein kleines Jubiläum. Die Anzahl der TeilnehmerInnen war um einiges höher als im Wiki Eintragungen vorhanden, ich würde mal so ca. 25 schätzen.

    Wie für ein Jubiläum üblich gab es diesmal keine einzige Präsentation ;-) Daher “zerfiel” der Web Montag nach einer Vorstellungsrunde in einige kleinere – immer wieder wechselnde – Gruppen.

    Es gab viele Diskussionen, man zeigte sich neue Projekte am Laptop, freute sich über bekannte Gesichter und lernte neue Menschen kennen. Das macht für mich auch das interessante am Web Montag aus. Viel Neues rund um Web (2.0) zu hören und auch tw. live ausprobieren zu können. Auch mit Fragen kann man auftauchen und diese mit anderen erörtern.

    Nur als Beispiel nehme ich meine Erfahrungen vom 10. Web Montag. Ich lernte u.a. ein (für mich) neues Startup kennen, hatte einen eeePC live in der Hand – mitsamt Erfahrungsbericht des Besitzers – und für ein Projekt konnte ich gleich einen Fotografen engagieren.

    Auch wenn es nichts Geplantes gab, so war der 10. Web Montag Wien für mich wieder ein Grund mich auf den 11. zu freuen. An dieser Stelle ein herzliches Danke an Eric Eggert für die regelmäßige Organisation und allen TeilnehmerInnen für die offenen Gespräche.

    Einige Fotos vom Event finden sich unter dem Tag “webmontagwien10” in meinem flickr Album.

    Web Montag Berlin – 25.02.2008

    Saturday, March 1st, 2008

    Andreas Pohl eröffnet vor fast komplett besetzten Stuhlreihen pünktlich den 21. Berliner “Web Montag” im Februar und dann geht es auch ohne Umschweife los mit dem ersten Projekt:

    1. Programmpunkt: Suchblume
    Juliane Miedtank stellt ihr Projekt als “Startseite für Internetnutzer ohne größere Erfahrung wie z.B. eigene Weblogs” vor.

    Suchblume soll – mit einem Augenzwinkern – Suchanfragen und Suchmaschineninterfaces etwas grüner/organischer und hübscher machen, denn je mehr mensch Suchblume.com als Startseite für Suchanfragen nutzt, desto schneller wächst eine Blume im rechten Teil der Website.

    Die jeweilige Blume entwickelt sich jeden Tag, an dem mensch Suchblume nutzt, ein Stückchen weiter. Ist die Blume verblüht, erscheint am nächsten Tag eine andere und beginnt zu wachsen.

    Durch einen Klick auf “Über diese Blume” rechts oben wird eine Web-Page mit Informationen, direkten Hyperlinks zu Wikipedia sowie Floraweb und Fotos zu der auf der Startseite ‘wachsenden’ Blume aufgerufen.

    Wem die voreingestellten Suchmaschinen, Informationsdienste, Onlineshopping-Anbieter oder Entertainment-Websites nicht zusagen, kann sich über “Für mich anpassen” eine eigene Auswahl zusammenstellen. Während die Betreiber von Suchblume diese Auswahl noch erweitern wollen und auch für Vorschläge offen sind, können für die Startseite leider nur maximal 12 Internetdienste ausgewählt werden.

    Suchblume kann mit oder ohne Cookies genutzt werden. Wer Cookies aktiviert hat und Suchblume nutzt oder gar für sich anpasst, bekommt ein Cookie, welches “ausschließlich Anpassungen und individuell wachsende Blumen” speichert.

    Wenn keine Cookies erlaubt, können Suchblume dennoch für sich anpassen und über einen speziellen Hyperlink mittels Browserstartseite oder -lesezeichen verwenden.

    Suchblume soll werbefrei bleiben und wird bislang nur über ein Affiliate-Partnerprogramm eins bekannten Online-Buchhändlers finanziert.

    Aus dem Publikum kommen Vorschläge von Marketing- und Affiliate-Partnerschaften mit bundesweit bekannten Blumenhändlern und zum Datenschutz.

    Die Betreiber versichern, dass “in keinem Fall Suchanfragen oder andere personenbezogene Daten gespeichert oder protokolliert” werden.

    2. Programmpunkt: ARG-Reporter – Patrick Möller stellt “Alternate Reality Games” oder kurz “ARG” vor (Erklärung bei Wikipedia)

    3. Programmpunkt: Anschließend gibt es noch einen kurzen Bericht vom Barcamp Hannover.

    4. Programmpunkt: Um kurz vor 21:00 Uhr beginnt Marcus Lamer mit der Vorstellung der Betaversion der Wissensmanagement- und Kollaborations-Software “Peritor Anvora”.

    Basierend auf einem visuell deutlich optimierten WikiWiki und Ruby, soll die Software künftig Wissen mittels Dokumenten, E-Mails, Kontakten, Kalender, usw. dokumentieren und ansprechend bereitstellen.

    Nach diesem letzten Programmpunkt wurde wie immer die Bar geöffnet und das “socializing” begonnen.

    Der nächste Webmontag in Berlin findet am 17. März 2008 am gewohnten Ort und zur gewohnten Zeit statt.