Archive for the ‘Kiel’ Category

WebMontag, MacMontag

Tuesday, March 18th, 2008

(Kiel) Gestern war mal wieder WebMontag in Kiel und der zufällige Schwerpunkt des Abends: Apple. Dieter Fritsche hat zum einen das iPhone SDK vorgestellt und erklärt, warum er alles von Apple toll findet. Jörg Wettlaufer hat ein iPod-Touch Mod vorgestellt, mit dem man telefonieren kann und Hinnerk Haardt hat spontan über die Usability von Mac OSX referiert. Ich war dagegen der Meinung, dass Apple genauso eine Firma ist, wie Microsoft und wir haben verschiedene Kritikpunkte gefunden, die in den Vorträgen ein wenig zu kurz kamen. Insgesamt kam Apple dennoch recht gut weg.
Webmontag, Kiel
Laut Dieter ist es mit dem iPhone SDK jetzt endlich(?) möglich, eigene Anwendungen für das Telefon zu programmieren. Angeblich gibt es eine Menge Firmen, die da nur drauf gewartet haben – der Name “SAP” fiel. Mit dem SDK lassen sich offenbar recht einfach die Objective C Anwendungen erstellen, die Apple dann wiederum in einer Art iTunes-Store vertreiben will. 30% des Umsatzen geht dabei für die Abrechnung an Apple. Die Firma will jede Software vorher testen und quasi zertifizieren. Entscheidet dadurch aber auch, ob eine Software genehm ist oder nicht.

Man fragt sich unwillkürlich, warum da jetzt alle so scharf drauf sind – konnte man vorher für Smartphones nicht programmieren? Gab es keine Möglichkeit auch auf Windows Mobile Anwendungen zum Laufen zu bekommen, die nicht mitgeliefert wurden? Ich kenn mich da nicht aus. Aber ist das nicht ein ziemlicher Hype? Ach ne – man kann das iPhone ja mit den Fingern bedienen. Das ist natürlich neu und unterstützenswert.

Dann hat Jörg Wettlaufer seinen Beitrag über VoIP mit dem iPod-Touch eingeschoben. Offenbar kann man mit einigen Hacks (“Jailbreak”) eigene Applikationen auf dem iPod-Touch installieren. Gewollt ist das von Apple nicht. Sonst müsste man da wohl nicht hacken… Jedenfalls kann man ein Mikrofon an den MP3-Player stecken und mit der Touchmod Software per WLAN telefonieren.

Unser VoIP-Experte Hendrik Scholz erklärte dann, warum das eine Technologien ist, die es zur Zeit auf kaum einem in Europa verbreiteten Handy gibt: Die Mobilfunkanbieter subventionieren die Telefone so stark, dass sie natürlich verhindern wollen, dass man mit den Geräten deren Gebühren umgehen kann. Und da die genügend große Stückzahlen bei den Herstellern abnehmen, können sie halt bestimmen, welche Features unterstützt werden sollen und welche nicht. Es gäbe auch schon entsprechende Telefone – allerdings von Herstellern, die auf deutschen Schulhöfen niemanden beeindrucken. Deswegen würden sie hier auch von den kleineren Anbietern nicht verkauft.

Ich denke, dass hier Apple mit dem iPhone ein Stillhalteabkommen aufgebrochen hat. Echte neue Features oder auch nur eine einfachere Bedienbarkeit gibt es von den gängigen Herstellern seit Jahren nicht. Zumindest die Telefone, die ich in den letzten 8 Jahren besessen habe, geben sich in der Bedienung alle nichts.

Dann hat Dieter seinen MacBook Air (“Technik zu klein: Starjournalist wirft MacBook aus Versehen weg“, spiegel.de) ausgepackt und ein paar Sachen erzählt, die dazu führten, dass er inzwischen komplett (bis auf Server-Anwendungen) auf Mac setzt. Und einige Features klangen schon beeindruckend: So lassen sich Macs wohl in einen Festplattenmodus versetzen, so dass man sie quasi als externe Festplatte per Firewire an einen anderen MAC anschließen kann. Der bietet dann an, die Einstellungen und Programme von dem anderen zu übernehmen. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel das E-Mail Programm nicht mehr neu einrichten und den Junk-Filter trainieren muss. Auch die Installation und Deinstallation von Programmen klang überzeugend.

Hinnerk schloss mit einem spontanen Vortrag über Usability des MacOS an: Apple hat seiner Erfahrung nach als einzige Firma in den 90ern Usability Studien durchführen lassen und sich weitestgehend an die Ergebnisse gehalten. Die Menüleiste des aktiven Programms an den Bildschirmrand zu verlegen, macht es dem Benutzer zum Beispiel wesentlich einfacher, die Schaltflächen zu treffen. Denn egal wie weit man die Maus schiebt – der Zeiger bleibt ja an der Bildschirmkante hängen.

Die von Hinnerk vertretene Ansicht, dass man prinzipiell mit der Mouse schneller als mit Tastaturkürzeln arbeite, war heiß umstritten. Es scheint aber tatsächlich Studien dazu zu geben, die das unterstützen. Da werde ich mich mal einlesen. Ich denke, man sollte nicht von seinen jahrzehntelangen Erfahrungen mit unergonomischen Programmen auf die Allgemeinheit schließen. Ich kann mir schon vorstellen, dass man sich eine Menge Tastaturkürzel sparen könnte, wenn man generell Dinge anders lösen würde. Eigentlich ist das Kopieren und Einfügen in der Linux Console ein nettes Beispiel: Einfach markieren (gleichzeitig ist es kopiert) und am Ziel die mittlere Mouse-Taste klicken – fertig. Das ist sicher schneller als markieren, STRG-C, klicken, STRG-V

Bei allem Apple Hype hatten aber auch die anwesenden iPod und Mac-Eigentümer Negatives zu berichten. Persönliche Erfahrungen mit Garantiefällen und Hardware-Problemen wurden ausgetauscht. Zwar ist das nicht repräsentativ, aber etwas getrübt wurde die Euphorie dadurch doch.

Und mir persönlich kam Apple ein wenig zu gut weg. Das ist die Firma, die in den 90ern ihre Kunden dazu gezwungen hat, auch noch Apple Drucker zu kaufen, weil einfach die Anschlüsse von normalen Druckern nicht an deren Computer passten. Und genau das gleiche betreiben die jetzt mit ihren Rechnern und dem iPhone und dem iPod. Richtig gut funktionieren die immer nur an Mac oder zumindest mit iTunes. Mit jeder neuen iPod-Generation müssen sich wieder Leute daran setzen, herauszufinden wie man den MP3-Player auch mit andere Software verwalten kann. Und dann kann man den gleichen iPod nicht einmal an verschiedene Rechner anschließen – es ist zwar vorgesehen, dass ein iTunes mehrere iPods verwaltet aber nicht, dass ein iPod an mehreren Rechner vernünftig betrieben werden kann.

Nachdem wir jetzt schon den Linux und den Mac-Schwerpunkt hatten, würde mich mal interessieren, ob sich jemand für einen Windows-Schwerpunkt findet. Freiwillige vor!

Kiel, 2/08

Thursday, February 21st, 2008

Ist Kiel eigentlich tatsächlich eine der wenigen Städte, die es schafft monatlich ca. 20 Leute zu einem WebMontag zu versammeln? Liegt das daran, dass hier sonst nix los ist, oder daran, dass wir hier besonders aktiv sind? Am 18.2. haben sich jedenfalls wieder 20 Fans und Förderer des Web 2.0 im Kiel KITZ getroffen und über verschiedenste Themen ausgetauscht. Mit dabei: Freifunk, Aptana, MDSD

Zunächst stellte Thilo Pfennig die Freifunk-Idee vor. Dabei geht es um eine Vernetzung der Bürger “von” unten. Die alte Idee der Mailbox lebt somit weiter. Damals stellten sich Privatleute Computer mit Mailboxsoftware und Modem hin, auf die dann andere Leute mit Computer und Modem zugreifen konnte um sich im Usenet oder per E-Mail auszutauschen. Inzwischen nutzt man für diese Vernetzung umkonfigurierte WLAN-Router: Statt sternförmig Rechner an einen zentralen Router anzubinden, verbinden sich die Router untereinander und bilden dadurch ein vermashtes Netz. Das OLPC arbeitet auch auf diese Weise: Die Schule hat einen Internetzugang und ein OLPC in nächste Nähe leitet sozusagen das Signal weiter an einen weiter entfernten, das wieder an den nächsten usw. So wird keine große Infrastruktur benötigt. Die OLPC sind selbst die Infrastruktur.

In Deutschland steht einer Nutzung des Freifunks für freie Internetzugänge allerdings das Recht im Weg: Bietet jemand per Freifunk anonymen Benutzern Zugriff auf seine Internetverbindung, so ist er zwar strafrechtlich nicht verantwortlich, kann aber zivilrechtlich als Störer haftbar gemacht werden. So kann Freifunk nur ein Netz neben dem Internet sein – es sei denn wirklich jeder stiege auf Freifunk um.

Durch den wieder einmal ausgefallenen Vortrag zum “Datenschutz im www” mussten wir die Lücke spontan füllen und Stephan Reimar stellte mit Aptana eine Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung zur Bearbeitung von AJAX-Projekten vor. Mit der IDE lassen sich verschiedene Standard-Bibliotheken wie MooTools und Scriptaculous direkt für eigene Entwicklungen nutzen und per eigenem Server testen.

Ich habe mich dann an einer ungeprobten Live-Verfordung von Axel Guckelsbergers MDSD-Tools “ModuleStudio” probiert. Auch dieses Tool ist Eclipse-basiert. Es ist das Ergebnis seiner Diplomarbeit zum Thema Module Driven Software Development. MDSD-Tools sollen je nach Domäne, die Entwicklung von Software vereinfachen. Statt einer abstrakten Modellierung per UML kann das Tool an die Sprache zum Beispiel einer Branche angepasst werden.

Setzt man das Tool zum Beispiel im Banken-Bereich ein, kann man direkt “Kunden” und “Konten” anlegen und je nachdem, welches System unterliegt, weiß es, wie die Software zu generieren ist. In diesem Fall ist das ModuleStudio zunächst geeignet zur Modellierung von Modules für das Web-Application Framework “Postnuke”. Innerhalb von Minuten lassen sich damit Codemengen in höchster Qualität erzeugen, die manuell erstellt wochenlange Arbeit bedeuten würden.

1. WebMontag 2008 in Kiel

Tuesday, January 22nd, 2008

15 Teilnehmer waren für den WebMontag gestern angemeldet – davon war aber nur ca. die Hälfte da. Dafür waren so viele unangemeldete Gäste da, dass sich tatsächlich 20 Teilnehmer – darunter viele Ersttäter – im KITZ versammelten. Entsprechend angeregt waren auch die Diskussionen während und nach den Vorträgen. Neben dem “harten Kern” von Leuten, die immer kommen, waren wohl viele durch das Thema “Anonym im Netz” von Hinnerk Haardt angezogen. Dazu habe ich noch einmal ausführlicher über das OpenStreetMap Projekt berichtet.

OpenStreetMap
Kartenanwendungen im Internet haben in den letzten Jahren einen ungeheuren Boom erfahren. Seit der Einführung von Google Maps und vor allem der für jederman kostenlos verwendbaren Google Maps API sind Karten einfach zu bedienen und quasi in jede Internetseite integrierbar.

Mittlerweile gibt es auch von Microsoft Live Earth und Yahoo Maps ähnliche Angebote, die aber alle die gleichen Nachteile haben: Zwar sind sie weltweit verfügbar und kostenlos aber nicht “frei” – man kann sie nur nach den Nutzungsbedingungen der Anbieter verwenden und muss damit rechnen, dass sich die Nutzungsbedingungen auch ändern können. Business-Modelle können da schon einmal ins Schwanken kommen, wenn die zum Beispiel der Maps-Anbieter entschlösse auf einmal Werbung in den Karten einzublenden.

Digitales Kartenmaterial kann man auch von Landes- oder Stadtvermessungsämter bekommen. Das kostet aber schon in der Anschaffung Geld und ist dann räumlich auf den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Amtes beschränkt.

“Gibt’s da auch was von OpenSource?”

Es gibt vermutlich keine kommerzielle Software, die nicht im OpenSource Bereich eine Entsprechung findet. Naja – mal abgesehen vielleicht von hoch-speziellen Anwendungen zu Maschinensteuerung. So verwundert es aber nicht, dass sich vor einiger Zeit ein Projekt formiert hat, dass freie Karten produzieren will. Unter dem Namen “OpenStreetMap” laufen tausende von Enthusiasten mit GPS-Geräten durch die Weltgeschichte und zeichnen ihre Wege auf. Diese laden Sie in eine gemeinsame Datenbank und modellieren daraus Straße, Wege, Flüsse, Seen, Wälder, Häuser und sammeln “Points-Of-Interest” wie Museen, Restaurants, Kinos, Geschäfte usw.

Die Daten stehen unter Creative Commons Attribution Share-Alike Lizenz – man kann diese Karten also verwenden wie man will: Kommerziell, nicht kommerziell und man kann sie verändern. Man muss nur angeben, dass die Karten aus dem OpenStreetMap Projekt stammen und die veränderten Daten auch unter dieser Lizenz weitergeben.

Mittlerweile gibt es eine Reihe Projekt um OpenStreetmap herum, die sich mit Routing oder der Erstellung einer JavaScript API beschäftigen.

TOR – Anonym im Netz
Unser Sicherheits-Experte stellte im Anschluß das “TOR”-Projekt vor. Dabei handelt es sich um eine Methode, seine Spuren im Internet zu verschleiern. Normalerweise erhält jeder ans Internet angeschlossene Rechner eine IP-Adresse. Und wenn ich mit meiner IP auf die IP eines Server zugreife, kann der Server meine IP speichern und wenn jemand mal Fragen dazu hat, wer da so zugegriffen hat, kann in Deutschland mit einem richterlichen Beschluß herausfinden, dass ich zu der fraglichen Zeit jene IP hatte.

Doch nicht nur Strafverfolgungsbehörden kann soetwas interessieren. Auch Firmen möchten zwecks Marketing möglichst viel über die Besucher ihrer Homepage erfahren.

Wer es den Datensammlern ein wenig schwerer machen möchte, sollte sich einmal mit TOR befassen. TOR verschlüsselt die Verbindungen und leitet sie über mehrere eigene Server um, die jeweils nur ihren Vorgänger und den Nachfolger in der Kette kennen und keine Log-Files anlegen. Es wird also quasi unmöglich nachzuvollziehen, wer wann wo zugegriffen hat. Dazu ändert sich das Routing über die Tor-Server alle 10 Minuten.

Mit Tor lassen sich verschiedenste Verbindungen verschleiern: WWW, E-Mail, SSH, Bittorent usw. Wenn ich Hinnerk recht verstanden habe, kann ein erfahrener Administrator prinzipiell alle TCP Verbindungen über TOR leiten.

Unter Ubuntu lässt sich TOR sehr einfach installieren: Man installiert einfach die Pakete “privoxy” und “tor” installieren. Dazu den “Tor Button” für Firefox und Thunderbird. Mit diesem lässt sich auf Knopfdruck die Verbindung verschlüsseln.

Nachteil der Geschichte ist, dass die Latenzzeit der Zugriffe zum Teil empfindlich steigt. Das könnte sich allerdings ändern, wenn das Netzwerk weiter wächst.

Zusammenfassend erklärt Hinnerk “TOR ist das Beste, was wir zur Zeit haben” – und wenn er das sagt, dann glaube ich ihm.

Der gemütliche Teil
In Anschluß an die Vorträge wurde dann bei Bier und Brause fröhlich weiter diskutiert über OpenStreetMap und Tor und den ganzen Rest.

Termine 21. Januar

Saturday, January 19th, 2008

Hier die Termine für Montag, den 21. Januar 2008:

  • Berlin — newthinking store, Berlin Mitte
  • Bielefeld — Rockcafe Bielefeld
  • Innsbruck — Medienzentrum Land Tirol, Hofburg Rennweg 1
  • Kiel — Kitz Kieler Innovations- und Technologiezentrum, Schauenburgerstraße 116, 24118 Kiel
  • Salzburg — Projektkompetenz, Franz-Josef-Str. 19/7, 5020 Salzburg

Viel Spaß!

Podcasts, Wikis, Symfoni – WebMontag in Kiel

Tuesday, December 18th, 2007

Trotz Jahresendstress, Geschenkemarathon und Weihnachtsfeiern hat gestern wieder ein WebMontag in Kiel stattgefunden. Ein Dutzend Web2.0-Interessierte fanden sich in KITZ ein, um über Symfoni, Wikis, Podcasts und das Web2.0 im Allgemeinen zu reden.
WebMontag Kiel
Als erstes Experiment haben wir versucht spontan mein Ubuntu Laptop mit dem Beamer zu verbinden. Dumme Idee. Nachdem bei mir alle Einstellungen kaputt waren und ich nun gar nichts mehr auf dem Display sehen konnte gab sich FrickelOS geschlage und überließ das Feld dem ProfiOS: Windows-Laptop angeschlossen, fn+F5 – fertig. QED ;-)

Als erstes haben wir versucht zu erklären, was denn Podcasts sind. Meine Erklärung “Blog im Audio-Format” war einigen nicht wissenschaftlich genug und so wurde aus dem Versuch einer kurzen Erklärung eine Diskussion, in der versucht wurde Audio-Tagebücher gegen die Veröffentlichung von Radiosendungen abzugrenzen. Dann aber fingen wir an, interessante Podcasts zu sammeln und kurz vorzustellen:

Technikwürze für Webentwickler
EinfachFürAlle Barrierefreiheit, etc.
CrankyGeeks Videopodcast zum Internet allgemein.
ChaosRadio CCC, Hacker, Digitale Rechte, etc.
LUG Radio Bekannteste Linux Radio-Show
TED Interessante Vorträge
Make:
NDR Info
podcampus
Computer:club2 ehemalige Redakteure des WDR Computerclubs.
heise.tv
Grammar Girl Englische Grammatik
ESL pod Englisch lernen
Couchpotatoes
audible.de brand eins & Co.
Ohrensessel
NerdAlert

Im Anschluss daran referierte Thilo Pfennig zum Thema “Wie denken Wikis? – Davon habe ich leider nicht alles mitbekommen, weil ich nebenher versucht habe, das Display auf meinem Rechner wieder hinzubekommen, um wie beim letzten Mal live zu bloggen. Ein interessanter Gedanke ist aber bei mir hängen geblieben: Wikis sind zwar einfach zu bedienen, aber sie unterstützen den Benutzer zu wenig, wenn es darum geht in größeren Wikis doppelte Arbeit zu verhindern. Hinnerk Haardt hat ein System vorgeschlagen, dass inhaltlich nahe stehende Texte zur Verlinkung vorschlägt. So etwas hat tatsächlich kein mir bekanntes Wiki. Normalerweise gibt es nur 2 Möglichkeiten: Entweder klicke ich mich durch ein Wiki durch oder ich benutze die Suche, um herauszufinden, welche weiteren Inhalte verknüpfbar wären.

Als Dritter erklärte sich Maik Irmscher bereit, spontan etwas über seine ersten Erfahrungen mit dem Framework “Symfony” zu erzählen. Symfony ist wie CakePHP eine PHP Alternative zu Ruby On Rails. Ermöglicht es also schnell und in Model/View/Controller-Art eigene WebApplikationen zu erstellen.

Wir hatten dann am Ende noch genug Zeit und Input für interessante Gespräche in kleineren Gruppen, bis sich gegen 11 auch die letzte Gruppe auf den Heimweg machte.

Kiel 11/07

Wednesday, November 21st, 2007

Zum 13. Mal fand am 19.11.2007 der Webmontag in Kiel statt. Veranstaltungsort war wieder das KITZ. Nur eine Hand voll Teilnehmer sind angemeldet – letztlich tauchen dann doch 16 Web2.0-Enthusiasten auf. Auf dem Plan standen “Drupal” vs. “Plone” und “TiddlyWiki”

  1. Tim Schlotfeldt stellt Drupal vor. Drupal ist aus einem Forensystem entstanden. Foren sind wohl auch der Schwerpunkt von Drupal.
  2. Hinnerk Haardt und Colle stellen “Plone” vor. Plone ist wesentlich mächtiger. Während Colle betont, dass es sehr einfach ist, wenn man sich erst einmal eingearbeitet hat, bleibt der Rest skeptisch. Trotzdem klang alles sehr interessant. Vor allem mit der Sicherheit und der Skalierbarkeit konnte Plone punkten. Und wenn Hinnerk sagt, dass etwas sicher ist, dann glaube ich ihm. Immer am 2 Mittwoch im Montag findet in des Räumen des Toppoint e.V. der Plone-Stammtisch statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
  3. Als letztes stellte Stephan Reimar “TiddlyWiki” vor. Tiddly Wiki besteht aus einer einzigen HTML-Datei, die bis obenhin voll mit JavaScript gestopft ist, um darüber ein komplettes Wiki abzubilden. So kann man das Wiki auch offline benutzen und als persönliches Notizbuch oder Projekt-Dokumentation nutzen.

Im Anschluss an die Vortrag war noch ein wenig Zeit für Gespräche. Und dann war auch dieser WebMontag schon wieder zu ende.

gebloggt

  1. kaffeeringe.de